PLAYOFF 1/4 FINALE | SPIEL 2 | Grenchen vs. Courroux

Ein Playoff-Nachmittag mit allem, was Inlinehockey ausmacht, Tempo, Emotionen, Zweikämpfe, aber ohne Happy End: Wir verlieren Game 2 des Viertelfinals zuhause gegen die SHC Courroux Wolfies mit 4:9 und damit die Best-of-3-Serie 0:2. Das tut weh, doch das grössere Bild zählt: erste NLB-Saison, Ziel Klassenerhalt erreicht. Am Ende gab die Effizienz der Gäste in den Schlüsselmomenten den Ausschlag.

1. Drittel
Der Start trifft uns frontal. Bereits nach 00:25 verwertet Roméo Medina die erste Grosschance zum 0:1. Wir suchen Zugriff, geraten aber früh in Unterzahl (04:39 Yanic Bichsel – Beinstellen, 2′) und verlieren dadurch die nötige Höhe im Forecheck. Courroux bleibt klinisch: 15:28 erhöht Anthony Geiser nach Ken Steiner-Vorlage auf 0:2, 16:05 wandert Yanis Wittich wegen Stockschlags raus (2′), 17:09 trifft Mathieu Wust nach Ryan Kottelat-Assist zum 0:3, 18:29 stellt erneut Geiser auf 0:4. Zu viele kleine Unsauberkeiten, zu viele Strafen, Courroux nutzt jeden Möglichkeit.

2. Drittel
Wir kommen verändert aus der Pause: kompakter in der Mittelzone, klarere Auslösungen, mehr Verkehr vor dem Tor. Eine Strafe gegen Courroux (22:50 Mathieu Günter – Behinderung, 2′) verschiebt die Statik. 28:08 drückt Max Büchi den Ball auf Pass von Marco Müller zum 1:4 über die Linie; 29:35 setzt Jan Ruchti das 2:4 oben drauf. Die Partie wird intensiver: 29:35 kassiert Wittich eine kleine Disziplinarstrafe (2′), 30:19 erhält Marco Dick 2′ für Faustschläge/übertriebene Härte plus 2′ als kleine Disziplinarstrafe; auf der Gegenseite 30:19 Jolan Durand 2′ für Crosscheck. Wir sind dran, doch kurz vor der Sirene sticht Courroux erneut: 39:33 netzt Kottelat nach Fabien Günter-Vorlage zum 2:5, ein Treffer im denkbar ungünstigen Moment.

3. Drittel
Wir gehen volles Risiko, doch die Gäste treffen zuerst. 43:00 erhöht Wust (Assist Kottelat) auf 2:6. Direkt danach öffnet sich ein Fenster: 43:37 muss Malo Schneider (Halten, 2′) raus, 13 Sekunden später verwertet Sacha Dick (Assist Müller) zum 3:6 (43:50). Courroux bleibt eiskalt: 44:05 Kottelat (Assist Geiser) und 45:16 Günter Fabien (Assist Geiser) stellen auf 3:8. 50:14 trifft es uns erneut (Marco Dick – hoher Stock, 2′), 50:39 erhöht Durand nach Medina-Vorarbeit auf 3:9. Wir geben nicht nach: 52:06 schliesst Yanis Wittich nach Ruchti-Zuspiel zum 4:9 ab. In der Schlussphase bleibt es ruppig (55:57 Bichsel – Halten, 2′; 56:25 Steiner – Halten, 2′ plus kleine Disziplinarstrafe, 2′), am Resultat ändert sich nichts mehr.

Fazit
Nach dem Fehlstart zeigen wir Moral, Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft. Wir justieren im Spiel, höherer Forecheck, schnellere erste Pässe, mehr Präsenz vor dem Tor und bleiben bis zur Sirene aktiv. Entscheidend sind letztlich die Schlüsselmomente, in denen Courroux kompromisslos abschliesst und kleine Fehler bestraft.

Saisonbilanz
Unsere Premieren-Saison in der NLB war kein gerader Weg. Auf einen schwierigen Start folgte ein Lauf mit vier Siegen, der Stabilität und Selbstvertrauen brachte; danach ein schwankender Verlauf, in dem wir Trainingsinhalte zunehmend verlässlich auf das Feld brachten. Im Cup erreichten wir den Viertelfinal, gegen den NLA-Vertreter SHC Givisiez bedeutete das 0:18 eine bittere, aber ehrliche Standortbestimmung in Tempo und Präzision. In der Meisterschaft kämpften wir bis zuletzt um das Playoff-Heimrecht, wurden jedoch am letzten Spieltag noch durchgereicht. Schwächere Phasen nach der Sommerpause überstanden wir gemeinsam. Unter dem Strich steht, was wir uns vorgenommen hatten: Klassenerhalt erreicht. Danke an Team, Staff, Volunteers, Partner und Fans, euer Support hat uns getragen und bleibt unsere Energiequelle.

Serie: 0:2 – Saisonende (erste NLB-Saison, Ziel Klassenerhalt erreicht).

Grenchen vs. Aventicum

Wir verlieren unser Heimspiel gegen den SHC Rolling Aventicum mit 5:10. In drei Dritteln à 20 Minuten entwickelte sich eine intensive Partie, in der wir offensiv immer wieder Lösungen fanden – allen voran mit dem Hattrick von Sascha Dick und dem Doppelpack von Marco Müller – defensiv aber zu oft Lücken offenbarten. Trainer Iwan Sterchi forderte früh Disziplin, doch die Strafenflut prägte den Abend auf beiden Seiten (je 18 Strafminuten).

1. Drittel (0:2): Der Start ist zerfahren: Bereits nach 2:30 Minuten wandern Yanic Bichsel (Behinderung) und Yanis Wittich (unerlaubter Körperangriff) nacheinander raus; auf der Gegenseite trifft es Théo Christinaz (Behinderung). In dieser Wechselwirkung kommen wir kaum in den Rhythmus. Julien Christinaz bricht den Bann für Aventicum (13:24) und Bastien Perriard legt prompt nach (14:07) – wir gehen mit 0:2 in die Pause.

2. Drittel (3:4): Nach Wittichs nächster Strafe (20:41) und einem Foul von Théo Christinaz (21:42) erzwingen wir endlich Momentum: Marco Müller verkürzt auf 1:2 (23:10, Assist Marco Dick). Zwei rasche Strafen gegen Marcel Lüthi (Haken) und Marco Dick (Stockschlag) bremsen uns, Marc-Antoine Tondo nutzt das kaltblütig: 1:3 (25:11). Wir antworten mit Sascha Dick zum 2:3 (31:25, Marco Dick). Dann trifft Aventicum innert Sekunden dreifach ins Mark: Théo Christinaz (33:07) und Bastien Perriard im Doppelschlag (33:53/33:59). Coach Sterchi nimmt beim 2:5 (33:53) das Timeout, um uns zu sammeln. Spät hält uns Sascha Dick mit seinem zweiten Treffer im Spiel (38:41, Müller) – 3:6 vor dem Schlussdrittel.

3. Drittel (2:4): Eine frühe Überzahl bleibt ungenutzt, danach reagiert das Team genau richtig: Sascha Dick schnürt den Hattrick zum 4:6 (44:06, Marco Dick), nachdem wir bei 43:25 nochmals das Timeout ziehen. Doch Aventicum bleibt gnadenlos effizient: Théo Christinaz (47:07), Julien Christinaz (50:47) und Bastien Studer (51:04) erhöhen auf 4:9. Perriard setzt mit dem 4:10 (53:16) seinen Viererpack; Marco Müller stellt mit seinem zweiten Tor den 5:10-Endstand her (54:18, Marco Dick). In der Schlussphase kassieren beide Teams weitere Strafen, ohne Resultatänderung.

Fazit: Offensiv war viel Gutes zu sehen: Sascha Dick (3 Tore) und Marco Müller (2 Tore/1 Assist) trafen verlässlich, Marco Dick sammelte 4 Assists. Entscheidend war jedoch die Gegeneffizienz in unserer schwächsten Phase Mitte Spiel – drei Gegentreffer in 52 Sekunden (33:07/33:53/33:59) taten weh. Daran arbeiten wir, damit unser Game über 60 Minuten kompakt bleibt.

Vorschau:
SHC Courroux Wolfies – IHC Grenchen, Samstag, 20.09.2025, 18:00 Uhr, auswärts – das letzte Meisterschaftsspiel vor den Playoffs. Wir wollen mit einem Statement-Auftritt Selbstvertrauen tanken.

Grenchen vs. Rossemaison II

IHC Grenchen – SHC Rossemaison II 5:3 (0:0 / 2:1 / 3:2)

Nach dem klaren 12:5-Auswärtssieg gegen den SHC Novaggio Twins knüpften wir im Heimspiel gegen Rossemaison II nahtlos an unsere starke Leistung an. Vor den eigenen Zuschauern zeigte unsere Mannschaft eine geschlossene Teamleistung, kämpfte um jeden Ball und belohnte sich am Ende mit einem verdienten 5:3-Sieg.

1. Drittel

Das Startdrittel verlief torlos, war aber geprägt von grosser Intensität und hart geführten Zweikämpfen. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend und unsere Defensive stand solide. Trainer Iwan Sterchi forderte in den Pausen mehr Mut im Abschluss, um die Partie in die richtige Bahn zu lenken.

2. Drittel

Im Mitteldrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach Strafen auf beiden Seiten war es Marco Müller, der uns in der 31. Minute nach schöner Vorlage von Marco Dick in Führung brachte. Doch nur wenige Sekunden später glich Rossemaison durch Schüll aus. Unsere Antwort folgte kurz vor Drittelsende: Yanic Bichsel traf nach Vorlage von Jan Ruchti und sorgte damit für die 2:1-Pausenführung.

3. Drittel

Das Schlussdrittel bot beste Unterhaltung. Zunächst glich Rossemaison durch Schmassmann erneut aus, doch Sascha Dick brachte uns postwendend wieder in Führung (Assist Nick Schär). In der Folge nahmen wir das Heft in die Hand: Mirco Hofer erhöhte mit einem wichtigen Treffer auf 4:2. Zwar verkürzte Rossemaison nochmals, doch Hofer sorgte mit seinem zweiten Tor in der 59. Minute für die endgültige Entscheidung.

Emotionen und Teamgeist

Die Partie war geprägt von grossem Kampfgeist – auch die Strafbänke waren auf beiden Seiten gut gefüllt. Insgesamt kassierten beide Teams je 8 Strafminuten. Doch an diesem Abend zeigte sich unsere Moral: Wir liessen uns von Unterbrüchen und Fouls nicht beirren und nutzten unsere Chancen eiskalt.

Fazit

Mit diesem Sieg feiern wir den zweiten Erfolg in Serie. Die Mannschaft setzte die Vorgaben von Trainer Iwan Sterchi konsequent um und bewies, dass wir im Kollektiv stark sind.

Endstand: IHC Grenchen 5:3 SHC Rossemaison II
Torschützen Grenchen: Hofer (2), Müller, Bichsel, Dick

Vorschau

Nach den Siegen in Novaggio und zuhause gegen Rossemaison II steht nun das mit Spannung erwartete Kantonsderby an:
➡️ Dienstag, 02.09.2025, 20:00 Uhr
➡️ IHC Oensingen Roadrunners – IHC Grenchen
Wir freuen uns auf ein packendes Duell und zählen auf die Unterstützung unserer Fans!

Grenchen vs. Bienne

Endstand: IHC Grenchen 3:8 IHC Bienne

Nach der Sommerpause wollten wir im Heimspiel gegen den IHC Bienne eine Reaktion zeigen und starteten eigentlich ordentlich in die Partie. Doch ein kurzer Moment der Unkonzentriertheit genügte, und die Gäste aus Bienne nutzten dies eiskalt aus: Innerhalb von nur 13 Sekunden trafen Hirt (06:41) und Kollros (06:54, Assist Vinals) zur frühen 0:2-Führung. Trainer Nils Sterchi (der für den abwesenden Iwan Sterchi übernahm) nahm sofort ein Timeout, um uns neu zu ordnen. Zwar gelang es, das Drittel danach offener zu gestalten, doch zählbarer Erfolg blieb aus.

Im zweiten Drittel brachen wir völlig ein. Bereits nach gut zwei Minuten erhöhte Gurtner auf 0:3. Eine Strafe gegen Sascha Dick brachte uns zusätzlich in Bedrängnis, und Bienne legte mit drei Treffern innerhalb von nur vier Minuten (04:58 Gurtner, 06:46 Hirt, 08:42 Gurtner) gnadenlos nach – 0:6. Trotz Timeout und einer hitzigen Szene mit Strafen auf beiden Seiten konnten wir das Spiel kaum beruhigen. Immerhin gelang Marco Müller nach Vorarbeit von Sascha Dick in der 10. Minute der erste Treffer für uns (1:6). Doch kaum Hoffnung aufkeimte, erhöhte Eggli (13:36, Assist Hirt) auf 1:7.

Im Schlussdrittel zeigten wir nochmals Moral: Yvo Vuilleumier traf früh (01:44, Assist Hofer) zum 2:7, ehe Marco Dick nach einem Zuspiel von Yanic Bichsel in der 9. Minute sogar auf 3:7 stellte. Doch erneut wurde jede kleine Nachlässigkeit bestraft – Oriental (09:34, Assist Donze) setzte mit dem 3:8 den Schlusspunkt.

Trotz drei erzielten Treffern und einzelnen guten Phasen müssen wir festhalten: Unsere Chancenverwertung war ungenügend, oft spielten wir zu kompliziert und liessen die letzte Konsequenz vermissen. Bienne war in den entscheidenden Momenten abgeklärter und nutzte unsere schwachen Phasen gnadenlos aus. Positiv bleibt, dass die Partie insgesamt fair geführt wurde und wir trotz der Niederlage kämpferisch bis zum Schluss auftraten.

Nun gilt es, die Lehren aus diesem Spiel mitzunehmen, um im nächsten Duell wieder konstanter und effizienter aufzutreten.

Nächstes Spiel:
Samstag, 23.08.2025, 17:00 Uhr
Auswärtsspiel gegen den

SHC Novaggio Twins

Grenchen vs. Ajoie

Unter brütender Hitze empfingen wir am Samstag, 21. Juni, den SHC Ajoie. Mit nur zwei kompletten Linien stellte uns das schmale Kader von Trainer Iwan Sterchi vor eine Herkulesaufgabe – und die Jurassier nutzten jede unserer Unkonzentriertheiten gnadenlos aus.

Erstes Drittel
Bereits nach 6:24 Minuten gerieten wir durch Baptiste Lievre 0:1 in Rückstand. Trotz zweier kleiner Strafen auf beiden Seiten fanden wir keinen Zugriff aufs Spiel. Ein Doppelschlag von Titouan Girardin (15:30) und Pierre Widmer (16:33) sowie ein weiterer Treffer von Yanis Giulieri (17:08) stellten den bitteren Pausenstand von 0:4 her.

Zweites Drittel
Kaum wieder auf dem Feld, verkürzte Marco Müller mit einem satten Schuss zum 1:4 (20:54). Die Hoffnung währte kurz: Girardin (24:10/27:11) und Thibaut Henry (27:45) erhöhten innerhalb von drei Minuten auf 1:7. Nach einem Timeout traf Girardin in der 30. Minute erneut (1:8). Unsere Antwort folgte prompt: Marcel Lüthi verkürzte auf 2:8 (31:00) und Marco Dick verwertete zwei Minuten später zum 3:8 (33:32). Kurz vor der zweiten Sirene packte Dick noch einmal seinen Schlenzer aus und stellte auf 4:8 (39:56).

Drittes Drittel
Die Hitze forderte ihren Tribut. Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Benjamin Chaboudez (41:40) auf 4:9, ehe Girardin das 4:10 markierte (42:59). Unsere Moral blieb ungebrochen: Lüthi vollendete auf Pass von Mirco Hofer zum 5:10-Endstand (52:15). Trotz des deutlichen Resultats blieb die Partie jederzeit fair; insgesamt wurden lediglich sieben kleine Strafen ausgesprochen.

Fazit
Heisse Temperaturen, ein schmales Kader und zu viele individuelle Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis. Positiv nehmen wir mit, dass wir nie aufgaben, fünf sehenswerte Tore erzielten und in der Schlussphase defensiv stabiler auftraten. Darauf will das Team von Iwan Sterchi aufbauen.

Ausblick
Bereits am Mittwoch, 25. Juni, reisen wir zum Swiss-Cup-Viertelfinal nach Givisiez. Anpfiff gegen den NLA-Vertreter und aktueller Vize-Europameister SHC Givisiez ist um 20:30 Uhr. Mit kühlerem Kopf und frischer Konzentration wollen wir dort für die Überraschung sorgen.

Grenchen vs. Capolago

Wir starteten holprig in die Partie gegen die IHC Capolago Flyers und gerieten bereits in der 4. Minute durch Alex Bernasconi (Assist: Christian Perni) mit 0:1 in Rückstand. Ein harziger Start, in dem wir uns durch ungenaue Pässe und Abstimmungsfehler selbst ins Hintertreffen brachten. Doch nur zwei Minuten später glich Jan Ruchti nach schöner Kombination mit Yanic Bichsel zum 1:1 aus und brachte die Wende ein.

Im ersten Drittel blieb das Tempo hoch, doch statt spielerischer Dominanz gerieten wir immer wieder durch eine Strafenflut aus dem Rhythmus: Schon vor der ersten Drittelpause mussten wir wegen übertriebene Härte auf beiden Seiten – je eine Zwei-Minuten-Strafe– kämpfen. Trotz der Unterbrechungen hielten wir defensiv gut dagegen und gingen mit einem ausgeglichenen Spielstand in die erste Pause.

Im zweiten Drittel setzte sich die Disziplin-Problematik fort. Dennoch nutzten wir schliesslich eine Chance in der 28. Minute: Max Büchi verwertete im Powerplay, vorbereitet von Marco Dick, zum 2:1. Keine Minute später spielten wir uns zwar wieder in Unterzahl ins Abseits, und Capolago nutzte seine Chance und glich durch Alex Bernasconi (Assist: Dario Lurati) zum 2:2 aus. Daraufhin zeigte sich die Reaktion der Mannschaft: Mit einem kühlen Abschluss von Marco Müller (Assist: Marco Dick) zum 3:2 setzten wir erneut ein Zeichen – Coach Iwan Sterchi konnte erstmals durchatmen.

Im finalen Drittel brachen wir das Spiel endlich komplett auf: Nur vier Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Max Büchi (Assist: Marco Dick) auf 4:2, ehe Marco Dick (Assist: Sascha Dick) und Sascha Dick (Assist: Marco Müller) auf 6:2 wegzogen. Bis zur Mitte des Schlussabschnitts sorgten Marco Müller mit seinem zweiten Treffer (51:29, Assist: Max Büchi) für klare Verhältnisse. Joel Sigg setzte mit einem platzierten Schuss zum 8:2 ein weiteres Ausrufezeichen, ehe Müller mit seinem dritten Tor (58:34, Assist: Marco Dick) das neunte Tor vollmachte. Capolago gelang nur noch durch Christian Cetti der vierte Ehrentreffer (59:37).

Trotz des zähen Beginns war es schliesslich ein verdienter 9:4-Sieg gegen den Tabellenletzten – ein wichtiger Erfolg, der uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gibt.

Ausblick auf das nächste Spiel:
Am 14.06.2025 um 19:30 Uhr treffen wir im Swiss Cup Achtelfinal auswärts auf die SHC Bassecourt Eagles (1. Liga).

Grenchen vs. Courroux

Was für ein spektakulärer Nachmittag! Wir besiegten den SHC Courroux Wolfies in einem turbulenten Heimspiel mit 10:6 und sind damit zurück auf der Erfolgsspur. Trainer Iwan Sterchi durfte sich über eine kämpferische Mannschaft freuen, die in einer wahren Strafenflut (insgesamt 29 Zwei-Minuten-Strafen) kühlen Kopf bewahrte.

Erstes Drittel – Frühes Powerplay-Chaos
Bereits nach drei Minuten wanderte der erste Wolfies-Spieler auf die Strafbank. Das anschliessende Powerplay nutzte Yanic Bichsel (4:37) eiskalt zur 1:0-Führung. Die Gäste schlugen jedoch zurück: Ryan Kottelat glich in der 16. Minute aus, ehe Bichsel nur acht Sekunden später den alten Vorsprung wiederherstellte. Mit 2:1 ging es in die erste Pause.

Zweites Drittel – Rückstand und Wende in vier Minuten
Courroux kam aggresiver zurück. Zwei Treffer von Fabien Günter (23:07/26:06) sowie erneut Kottelat (31:07) stellten das Resultat auf 2:4 – unsere Defensive wirkte kurzzeitig indisponiert. Doch dann zündeten wir ein Offensiv-Feuerwerk: Sascha Dick verkürzte (34:15), Bruder Marco Dick glich aus (37:31) und brachte uns nur 35 Sekunden später erstmals wieder in Front (38:06). Max Büchi erhöhte noch vor der Sirene auf 6:4 (39:02).

Drittes Drittel – Cleveres Box- und Powerplay
Kaum war der Ball wieder im Spiel, verkürzte Mathieu Wust (40:08) für die Wolfies. In der Folge prägten Strafen das Geschehen – teilweise standen nur noch zwei Feldspieler pro Team auf dem Feld. Unsere Boxplay-Formationen arbeiteten kompromisslos, während vorne Jan Ruchti (52:06) und der überragende Bichsel mit seinem Hattrick (52:49) auf 8:5 stellten. Zwar brachte Noé Riat die Jurassier nochmals heran (53:32), doch der Torhüterwechsel der Gäste verpuffte ohne Wirkung. Ein Doppelpack der Gebrüder Dick – erst Marco (55:22), dann Sascha (56:16) – machte den wichtigen Sieg endgültig perfekt.

Mit dieser kämpferischen Leistung schreiben wir nicht nur drei Punkte aufs Konto, sondern tanken auch reichlich Selbstvertrauen für den kommenden Schlagabtausch.

Vorschau
Bereits am Samstag, 7. Juni 2025, um 14:00 Uhr empfangen wir zuhause die IHC Capolago Flyers zum NLB-Duell.

Grenchen vs. Oensingen

Wir wollten im Kantonsderby gegen die IHC Oensingen Roadrunners eine Reaktion auf das schwache letzte Spiel zeigen – doch gerade im ersten Drittel gelang uns kaum etwas. Bereits nach 5:09 Min. setzte sich Oensingen zu früh mit einer Strafe gegen uns in Szene, und nur 1:47 Min. später traf Breisinger in Unterzahl zum 0:1. Trotz Timeout in der 10. Minute verloren wir völlig den Faden: Zwei Minuten später kassierten wir eine 2 Min Strafe wegen Behinderung von Joel Sigg, und in den folgenden zwei Minuten erhöhten die Roadrunners durch Kanobel (Assist: Wyss) und Jobin auf 0:3 (11:44/12:43 Min.), ehe Wyss sogar auf 0:4 stellte (13:23 Min.). Unser erstes Tor durch Büchi (Assist: Sascha Dick) zum 1:4 in der 15.45 Min. kam zu spät, um das erste Drittel noch zu drehen.

Im zweiten Drittel zeigten wir eine couragiertere Leistung und konnten durch Sascha Dick (20:32 Min.; Assist: Müller) auf 2:4 verkürzen. Doch unmittelbar danach brachten uns Unkonzentriertheiten in Schwierigkeiten: Müller kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Stockschlags (23:00 Min.), und wenig später erhöhte Wengi (Assist: Känzig) auf 2:5. Ein wildes Gerangel mit Faustschlägen beider Teams (30:12 Min.) und unser Timeout (30:55 Min.) änderten nichts am Rückstand, als die Roadrunners zum 2:6 trafen. Ein Torhüterwechsel brachte keine Wende, und beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss ein hart umkämpftes, aber glückloses Finish.

Im Schlussabschnitt gaben wir trotz des Rückstands nicht auf und kämpften um jeden Puck. Zwar kassierte Sascha Dick in der 43:19 Min. eine Strafe – doch wichtiger war: Büchi hatte bereits in der 42:13 Min. nach feinem Zuspiel von Marco Dick das 3:6 erzielt. In der 53:34 Min. sorgte Sascha Dick für den 4:6-Anschlusstreffer, doch der Rückstand war zu hoch. Trotz engagierter Schlussphase und mehreren Powerplay-Gelegenheiten reichte es nicht mehr zum Punktgewinn.

Trainer Iwan Sterchi zeigte sich nach dem Spiel ernüchtert: «Das erste Drittel war unser Verhängnis. Wir wirkten unkonzentriert und haben zu viele einfache Fehler gemacht. So kann man gegen ein starkes Team wie Oensingen kein Spiel gewinnen.» Mit nun 0 Punkten an diesem Wochenende bleibt uns nur, Lehren zu ziehen und im Training hart an der Konzentration zu arbeiten.

Vorschau auf das nächste Spiel:
Am Samstag, 10. Mai 2025, um 17:00 Uhr reisen wir zum Auswärtsspiel gegen den NLA Absteiger SHC Rolling Aventicum. Wir wollen uns für diese Niederlage rehabilitieren und mit einer deutlich stärkeren Defensivleistung zurückschlagen.

Grenchen vs. Buix II

Wir durften am 29.03.2025 endlich unser erstes Heimspiel der Saison bestreiten und empfingen den SHC Buix II in Grenchen. Von Beginn an legten wir einen soliden Start hin und kamen in der vierten Minute bereits zu unserem ersten Tor durch Mirco Hofer, der präzise von Yanis Wittich in Szene gesetzt wurde. Diese frühe Führung verlieh uns zwar Schwung, dennoch gerieten wir kurz darauf in Rückstand, als die Gäste innerhalb weniger Minuten zweimal trafen. Ein kleiner Hänger in unserem Defensivverhalten führte zum 1:2 nach dem ersten Drittel, was die Stimmung auf der Bank leicht dämpfte.

Zu Beginn des zweiten Drittels sammelten wir uns neu und kämpften uns mit viel Engagement zurück in die Partie. Nach einer Strafe gegen Buix gelang Marco Dick der wichtige Ausgleich. Dennoch nutzte der Gegner seinerseits wieder eine Unachtsamkeit unsererseits, um erneut in Führung zu gehen. Trainer Iwan Sterchi appellierte in der folgenden Auszeit an unsere Entschlossenheit – und wir sollten belohnt werden: Zunächst glich Mirco Hofer zum 3:3 aus, dann legte erneut Marco Dick zum 4:3 nach. Mit einem Treffer von Marcel Lüthi bauten wir unsere Führung auf 5:3 aus, doch kurz vor der zweiten Pause verkürzte Buix auf 5:4.

Das letzte Drittel begann hochspannend und war geprägt von einem harten Kampf um jeden Zentimeter. Nach einer weiteren Strafe der Gäste nutzte Sascha Dick die Chance, um uns auf 6:4 davonziehen zu lassen. Unser Angriffsdruck zahlte sich aus, als Marco Dick zum 7:4 traf. Es blieb jedoch bis zum Ende spannend, weil Buix in der 57. Minute auf 7:5 verkürzte. Die letzten zwei Minuten hatten es in sich: Nach einem Timeout der Gäste, bei dem sie ihren Torhüter vom Feld nahmen, nutzte Jan Ruchti in der allerletzten Sekunde die Gelegenheit und markierte per Empty-Net-Treffer den 8:5-Endstand.

Unser Trainer Iwan Sterchi zeigte sich zufrieden: „Wir haben zeitweise unser Können bewiesen, mussten aber auch kämpfen, um den Sieg über die Zeit zu bringen.“ Besonders die Geschlossenheit des Teams und die konsequente Chancenverwertung in wichtigen Momenten gaben den Ausschlag.

Bereits am 05.04.2025 um 18:00 Uhr wartet im Auswärtsspiel gegen den IHC Capolago Flyers die nächste Herausforderung. Wir werden alles daransetzen, diese gute Leistung zu bestätigen und erneut wichtige Punkte zu holen.

PLAYOFF FINALE | SPIEL 1 | IHC Grenchen vs. IHC Langnau Stars