Was für ein spektakulärer Nachmittag! Wir besiegten den SHC Courroux Wolfies in einem turbulenten Heimspiel mit 10:6 und sind damit zurück auf der Erfolgsspur. Trainer Iwan Sterchi durfte sich über eine kämpferische Mannschaft freuen, die in einer wahren Strafenflut (insgesamt 29 Zwei-Minuten-Strafen) kühlen Kopf bewahrte.
Erstes Drittel – Frühes Powerplay-Chaos
Bereits nach drei Minuten wanderte der erste Wolfies-Spieler auf die Strafbank. Das anschliessende Powerplay nutzte Yanic Bichsel (4:37) eiskalt zur 1:0-Führung. Die Gäste schlugen jedoch zurück: Ryan Kottelat glich in der 16. Minute aus, ehe Bichsel nur acht Sekunden später den alten Vorsprung wiederherstellte. Mit 2:1 ging es in die erste Pause.
Zweites Drittel – Rückstand und Wende in vier Minuten
Courroux kam aggresiver zurück. Zwei Treffer von Fabien Günter (23:07/26:06) sowie erneut Kottelat (31:07) stellten das Resultat auf 2:4 – unsere Defensive wirkte kurzzeitig indisponiert. Doch dann zündeten wir ein Offensiv-Feuerwerk: Sascha Dick verkürzte (34:15), Bruder Marco Dick glich aus (37:31) und brachte uns nur 35 Sekunden später erstmals wieder in Front (38:06). Max Büchi erhöhte noch vor der Sirene auf 6:4 (39:02).
Drittes Drittel – Cleveres Box- und Powerplay
Kaum war der Ball wieder im Spiel, verkürzte Mathieu Wust (40:08) für die Wolfies. In der Folge prägten Strafen das Geschehen – teilweise standen nur noch zwei Feldspieler pro Team auf dem Feld. Unsere Boxplay-Formationen arbeiteten kompromisslos, während vorne Jan Ruchti (52:06) und der überragende Bichsel mit seinem Hattrick (52:49) auf 8:5 stellten. Zwar brachte Noé Riat die Jurassier nochmals heran (53:32), doch der Torhüterwechsel der Gäste verpuffte ohne Wirkung. Ein Doppelpack der Gebrüder Dick – erst Marco (55:22), dann Sascha (56:16) – machte den wichtigen Sieg endgültig perfekt.
Mit dieser kämpferischen Leistung schreiben wir nicht nur drei Punkte aufs Konto, sondern tanken auch reichlich Selbstvertrauen für den kommenden Schlagabtausch.
Vorschau
Bereits am Samstag, 7. Juni 2025, um 14:00 Uhr empfangen wir zuhause die IHC Capolago Flyers zum NLB-Duell.
