Kategorie: Meisterschaft

NLB | Playoff 1/4-Final Game 1: SHC Courroux Wolfies vs. IHC Grenchen

Heisser Playoff-Auftakt in Courroux und ein Torfestival, das uns am Ende knapp durch die Finger glitt: Wir verlieren Game 1 des Viertelfinals auswärts mit 9:11 gegen die Wolfies und liegen in der Serie 0:1 zurück.

Der Start gehört Courroux: Wust (02:00) und Durand (07:22) stellen früh auf 0:2. Wir reagieren: Marco Müller verkürzt (08:14), nach einer Strafe gegen Wust trifft Max Büchi zum 2:2 (11:28). Auf Tarchinis 2:3 (13:56) antworten wir mit Yanic Bichsel genau eine Sekunde vor der Sirene. 3:3 nach 20 Minuten.

Im Mittelabschnitt drehen wir das Spiel: Marco Müller trifft zum 3:4 (22:09). Danach wird es wild. Trotz dreier Wolfies-Strafen finden die Gastgeber zurück: Geiser (27:08) und Durand (28:48) drehen auf 5:4, Coach Iwan Sterchi nimmt sofort das Timeout (28:48). Wirkung erzielt: Sascha Dick gleicht aus (29:52). Eine Strafe gegen Yanis Wittich bringt uns jedoch in Bedrängnis, Wust trifft doppelt (30:40, 32:37) zum 7:5. Wir halten dagegen, Wittich verkürzt (37:34), doch kurz vor Drittelsende erhöht Noé Kottelat auf 8:6 (39:27).

Der Start ins dritte Drittel kostet uns die Hypothek: innert 20 Sekunden erhöhen Wust (44:03) und Noé Kottelat (44:23) auf 10:6. Es brennt lichterloh, die Emotionen kochen (Doppel-Strafen 45:22). Als Durand das 11:6 markiert (50:39), zieht Sterchi sein zweites Timeout. Wir zünden den Schlussspurt: Jan Ruchti (51:26) und Marco Dick (52:19) bringen uns wieder ran, weitere Überzahlgelegenheiten bleiben ungenutzt. In der letzten Sekunde setzt Bichsel den 9:11-Schlusspunkt (59:59).

Unser Offensivpaket liefert: Marco Müller (2 Tore/2 Assists), Yanic Bichsel (2/1), Marco Dick (1/2), Max Büchi (1/1) sowie Sascha Dick, Yanis Wittich und Jan Ruchti als weitere Torschützen. Auf der Gegenseite dirigiert Ryan Kottelat mit 7 Assists das Wolfies-Spiel, während Mathieu Wust (4 Tore) und Jolan Durand (3 Tore) eiskalt abschliessen. Unterm Strich entscheiden eine zu löchrige Phase zwischen Minute 30 und 33 sowie der Doppelschlag direkt nach Wiederbeginn das Spiel – trotz starker Moral und zwei Timeouts von Sterchi.

Serie: Wir liegen 0:1 zurück.
Vorschau: Samstag, 04.10.2025, 14:00 Uhr, Heimspiel – Playoff 1/4-Final Game 2 gegen den SHC Courroux Wolfies.

NLB | Spieltag 18: SHC Courroux Wolfies vs. IHC Grenchen

Wir erwischen in Courroux einen kalten Start und laufen früh einem grossen Rückstand hinterher. Bereits nach 28 Sekunden liegen die Wolfies 1:0 vorne (Wust, Assist Kottelat N.). In einer strafenreichen Anfangsphase (Halten gegen Ruchti 01:58 und Bichsel 02:25, gleichzeitig Halten gegen Durand 02:25) setzen die Gastgeber nach: Kottelat N. erhöht (02:41), Schneider (05:57) und Günter F. (10:00) stellen auf 4:0. Trainer Iwan Sterchi reagiert mit dem Timeout (10:00), doch nur sieben Sekunden später fällt das 5:0 (Beuchat, 10:07). Nach je 2-Minuten wegen Übertriebener Härte (11:24) trifft Kottelat N. erneut (13:01) – 6:0. Kurz vor der Sirene gelingt uns das wichtige Lebenszeichen: Marcel Lüthi netzt zum 6:1 (19:58).

Zum zweiten Drittel wechseln wir im Tor (20:00; Nils Sterchi raus, Heinz Jenni rein). Die Wolfies bleiben effizient: Ryan Kottelat trifft zum 7:1 (31:01), wir überstehen eine Strafe gegen Schär (23:42) sowie zwei Courroux-Strafen (Medina 32:00, Wust 35:08), kassieren aber kurz darauf das 8:1 durch Kottelat N. (37:24). Ein Halten gegen Sascha Dick (38:31) beschliesst das Mitteldrittel.

Im Schlussdrittel erhöht Wust rasch auf 9:1 (40:24). Nach einer Strafe gegen Wittich (40:57) setzen die Gastgeber mit Tarchini (46:04), Beuchat (52:14) und erneut Wust (53:32) drei weitere Treffer – 12:1. Eine 5-Minuten-Strafe gegen Marcel Lüthi wegen Check von hinten (54:39) plus Matchstrafe erschwert die Aufholjagd zusätzlich. In Unterzahl beweisen wir Moral: Yanis Wittich verwertet nach Vorarbeit von Marco Dick zum 12:2 (56:54). Dabei bleibt es.

Fazit: Courroux war in der Startphase eiskalt, wir hingegen zu passiv in den Zweikämpfen und mit zu vielen Strafen zum falschen Zeitpunkt. Positiv: Wir gaben nie auf, setzten im ersten Drittel ein wichtiges Zeichen durch Lüthi und belohnten uns spät durch Wittich. Für die Playoffs nehmen wir die Lehren mit: kompakter starten, die neutrale Zone enger halten, zweite Wellen früher aufnehmen und die Strafbank meiden.

Endrang: Mit dieser Niederlage schliessen wir die Qualifikation auf Rang 6 ab.

Vorschau – Playoff 1/4-Final, Spiel 1
Gegner: SHC Courroux Wolfies

Samstag, 27.09.2025, 18:00 Uhr, auswärts.

Wir kennen nun ihr Tempo. Mit Disziplin, schärferem Forecheck und schnellerem Umschalten wollen wir die Serie gleich zu Beginn auf unsere Seite ziehen.

 

NLB | Spieltag 17: IHC Grenchen vs. SHC Rolling Aventicum

Wir verlieren unser Heimspiel gegen den SHC Rolling Aventicum mit 5:10. In drei Dritteln à 20 Minuten entwickelte sich eine intensive Partie, in der wir offensiv immer wieder Lösungen fanden – allen voran mit dem Hattrick von Sascha Dick und dem Doppelpack von Marco Müller – defensiv aber zu oft Lücken offenbarten. Trainer Iwan Sterchi forderte früh Disziplin, doch die Strafenflut prägte den Abend auf beiden Seiten (je 18 Strafminuten).

1. Drittel (0:2): Der Start ist zerfahren: Bereits nach 2:30 Minuten wandern Yanic Bichsel (Behinderung) und Yanis Wittich (unerlaubter Körperangriff) nacheinander raus; auf der Gegenseite trifft es Théo Christinaz (Behinderung). In dieser Wechselwirkung kommen wir kaum in den Rhythmus. Julien Christinaz bricht den Bann für Aventicum (13:24) und Bastien Perriard legt prompt nach (14:07) – wir gehen mit 0:2 in die Pause.

2. Drittel (3:4): Nach Wittichs nächster Strafe (20:41) und einem Foul von Théo Christinaz (21:42) erzwingen wir endlich Momentum: Marco Müller verkürzt auf 1:2 (23:10, Assist Marco Dick). Zwei rasche Strafen gegen Marcel Lüthi (Haken) und Marco Dick (Stockschlag) bremsen uns, Marc-Antoine Tondo nutzt das kaltblütig: 1:3 (25:11). Wir antworten mit Sascha Dick zum 2:3 (31:25, Marco Dick). Dann trifft Aventicum innert Sekunden dreifach ins Mark: Théo Christinaz (33:07) und Bastien Perriard im Doppelschlag (33:53/33:59). Coach Sterchi nimmt beim 2:5 (33:53) das Timeout, um uns zu sammeln. Spät hält uns Sascha Dick mit seinem zweiten Treffer im Spiel (38:41, Müller) – 3:6 vor dem Schlussdrittel.

3. Drittel (2:4): Eine frühe Überzahl bleibt ungenutzt, danach reagiert das Team genau richtig: Sascha Dick schnürt den Hattrick zum 4:6 (44:06, Marco Dick), nachdem wir bei 43:25 nochmals das Timeout ziehen. Doch Aventicum bleibt gnadenlos effizient: Théo Christinaz (47:07), Julien Christinaz (50:47) und Bastien Studer (51:04) erhöhen auf 4:9. Perriard setzt mit dem 4:10 (53:16) seinen Viererpack; Marco Müller stellt mit seinem zweiten Tor den 5:10-Endstand her (54:18, Marco Dick). In der Schlussphase kassieren beide Teams weitere Strafen, ohne Resultatänderung.

Fazit: Offensiv war viel Gutes zu sehen: Sascha Dick (3 Tore) und Marco Müller (2 Tore/1 Assist) trafen verlässlich, Marco Dick sammelte 4 Assists. Entscheidend war jedoch die Gegeneffizienz in unserer schwächsten Phase Mitte Spiel – drei Gegentreffer in 52 Sekunden (33:07/33:53/33:59) taten weh. Daran arbeiten wir, damit unser Game über 60 Minuten kompakt bleibt.

Vorschau:
SHC Courroux Wolfies – IHC Grenchen, Samstag, 20.09.2025, 18:00 Uhr, auswärts – das letzte Meisterschaftsspiel vor den Playoffs. Wir wollen mit einem Statement-Auftritt Selbstvertrauen tanken.

NLB | Spieltag 16: IHC Oensingen Roadrunners vs. IHC Grenchen

Was für ein Derby! Auswärts bei den IHC Oensingen Roadrunners lieferten wir uns über drei Drittel à 20 Minuten plus Verlängerung ein intensives Inlinehockeyspiel, das erst in der Overtime entschieden wurde, leider mit dem schlechteren Ende für uns (6:7 n.V.).

Wir starteten furios: Trotz einer frühen Strafe gegen Yanic Bichsel (01:49) übernahmen wir das Spieldiktat. Marco Müller eröffnete nach 06:18, nur 82 Sekunden später doppelte er nach (07:40). Jan Ruchti erhöhte bereits in der 8. Minute auf 3:0 (Assist Yanis Wittich). Oensingen reagierte mit einem Time-out (06:18) und kam kurz vor der ersten Sirene durch Lukas Heller zum 1:3 (19:32).

Das Mitteldrittel kippte das Spiel. Marco Schmid stellte rasch auf 2:3 (23:49), worauf Coach Iwan Sterchi bei 27:34 sein Time-out nahm, um uns neu zu ordnen. In einer Strafenphase gegen uns (Wittich 28:05, Ruchti 32:13) drehte Oensingen auf: Daniel Jobin (28:36) glich aus, dann trafen Kevin Niggli (34:16) und erneut Schmid (34:23) in nur 7 Sekunden zur 5:3-Führung. Ein brutaler Doppelschlag, der uns sichtlich traf.

Im Schlussdrittel zeigten wir grosse Moral. Marco Dick verkürzte früh auf 5:4 (42:40, Assist Max Büchi). Zwei Oensinger Strafen (44:21, 46:19) gaben uns zusätzlichen Schwung, auch wenn kein direktes Powerplay-Tor fiel. Wir blieben dran: Ruchti glich nach 54:05 (Assist Wittich) verdient zum 5:5 aus, und Müller krönte seine starke Leistung mit dem Hattrick zur 6:5-Führung (55:32, Assist Dick). Oensingen schlug jedoch zurück: Jobin traf 2:23 vor Ende zum 6:6 (57:37) – Verlängerung. In der Overtime entschied Patrick Kanobel nach 60:47 (Assist Jobin) das Derby zugunsten der Roadrunners.

Fazit: Ein wilder Ritt mit allen Facetten – Traumstart, schwieriges Mitteldrittel, beeindruckende Reaktion und am Ende eine bittere Niederlage nach Verlängerung. Positiv: Müller (3 Tore), Ruchti (2) und Dick (1 Tor/2 Assists) unterstrichen unsere offensive Qualität; die Moral stimmt. Daran knüpfen wir an – mit etwas mehr Disziplin im zweiten Drittel holen wir solche Spiele künftig nach Hause.

Vorschau (letztes Heimspiel vor den Playoffs):
Samstag, 13.09.2025, 16:00 Uhr: IHC Grenchen vs. SHC Rolling Aventicum.

Wir wollen den Schwung aus dem Schlussdrittel mitnehmen: fokussierter Start, diszipliniertes Mitteldrittel, klare Zuteilungen in der Zone und konsequentes Forechecking. Coach Iwan Sterchi fordert 60 Minuten Kompaktheit, wir wollen uns mit einem Sieg fürs Heim-Publikum in die Playoffs verabschieden.

NLB | Spieltag 15: IHC Grenchen vs. SHC Rossemaion II

IHC Grenchen – SHC Rossemaison II 5:3 (0:0 / 2:1 / 3:2)

Nach dem klaren 12:5-Auswärtssieg gegen den SHC Novaggio Twins knüpften wir im Heimspiel gegen Rossemaison II nahtlos an unsere starke Leistung an. Vor den eigenen Zuschauern zeigte unsere Mannschaft eine geschlossene Teamleistung, kämpfte um jeden Ball und belohnte sich am Ende mit einem verdienten 5:3-Sieg.

1. Drittel

Das Startdrittel verlief torlos, war aber geprägt von grosser Intensität und hart geführten Zweikämpfen. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend und unsere Defensive stand solide. Trainer Iwan Sterchi forderte in den Pausen mehr Mut im Abschluss, um die Partie in die richtige Bahn zu lenken.

2. Drittel

Im Mitteldrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach Strafen auf beiden Seiten war es Marco Müller, der uns in der 31. Minute nach schöner Vorlage von Marco Dick in Führung brachte. Doch nur wenige Sekunden später glich Rossemaison durch Schüll aus. Unsere Antwort folgte kurz vor Drittelsende: Yanic Bichsel traf nach Vorlage von Jan Ruchti und sorgte damit für die 2:1-Pausenführung.

3. Drittel

Das Schlussdrittel bot beste Unterhaltung. Zunächst glich Rossemaison durch Schmassmann erneut aus, doch Sascha Dick brachte uns postwendend wieder in Führung (Assist Nick Schär). In der Folge nahmen wir das Heft in die Hand: Mirco Hofer erhöhte mit einem wichtigen Treffer auf 4:2. Zwar verkürzte Rossemaison nochmals, doch Hofer sorgte mit seinem zweiten Tor in der 59. Minute für die endgültige Entscheidung.

Emotionen und Teamgeist

Die Partie war geprägt von grossem Kampfgeist – auch die Strafbänke waren auf beiden Seiten gut gefüllt. Insgesamt kassierten beide Teams je 8 Strafminuten. Doch an diesem Abend zeigte sich unsere Moral: Wir liessen uns von Unterbrüchen und Fouls nicht beirren und nutzten unsere Chancen eiskalt.

Fazit

Mit diesem Sieg feiern wir den zweiten Erfolg in Serie. Die Mannschaft setzte die Vorgaben von Trainer Iwan Sterchi konsequent um und bewies, dass wir im Kollektiv stark sind.

Endstand: IHC Grenchen 5:3 SHC Rossemaison II
Torschützen Grenchen: Hofer (2), Müller, Bichsel, Dick

Vorschau

Nach den Siegen in Novaggio und zuhause gegen Rossemaison II steht nun das mit Spannung erwartete Kantonsderby an:
➡️ Dienstag, 02.09.2025, 20:00 Uhr
➡️ IHC Oensingen Roadrunners – IHC Grenchen
Wir freuen uns auf ein packendes Duell und zählen auf die Unterstützung unserer Fans!

NLB | Spieltag 14: SHC Novaggio Twins vs. IHC Grenchen

Nach langer Anreise ins Tessin und bei heissen Temperaturen spielten wir uns in Novaggio mit viel Freude in einen regelrechten Flow und feierten am Ende einen hohen 12:5-Sieg, der sich wie ein grosser Schritt Richtung Playoffs anfühlt.

Wir starteten konzentriert und nutzten unser Momentum: In der 13. Minute traf Sacha Dick auf Zuspiel von Marco Müller zum 1:0. Kurz vor der ersten Sirene erhöhte Yvo Vuilleumier nach Pass von Mirco Hofer (19:31) auf 2:0. Eine späte Strafe gegen uns (19:58, Hofer) überstanden wir ohne Schaden.

Ins zweite Drittel legten wir sofort nach: Marco Müller stellte früh auf 3:0 (21:10). Novaggio verkürzte zwar (22:22), doch unsere Antwort kam prompt und wuchtig: Yanis Wittich (24:47, Assist Vuilleumier) und erneut Müller (25:56, Assist Marco Dick) schraubten auf 5:1. In einer heissen Phase mit beidseitigen Strafen blieb unser Offensivdruck hoch. Nach dem 5:2 (31:28) setzten Marco Dick (33:47, Assist Müller) und Yvo Vuilleumier (38:24, Assist Wittich) die nächsten Nadelstiche, 7:2. Ein später Gegentreffer (39:29) brachte Novaggio auf 7:3 heran.

Zu Beginn des Schlussdrittels kam der Gastgeber mit zwei schnellen Toren auf 7:5 (41:08, 42:12) zurück. Headcoach Iwan Sterchi reagierte sofort: Timeout, klare Ansagen – und in der 48. Minute der Goalie-Wechsel (Sterchi raus, Jenni rein). Der Effekt war spürbar: Vuilleumier (48:24, Assist Bichsel) löste den Knoten zum 8:5. Danach spielten wir die Partie reif zu Ende: Wittich (53:23, Assist Bichsel) traf zum 9:5, eine Fünfminutenstrafe gegen Novaggio öffnete zusätzlich Räume, und wir nutzten sie kaltblütig: Hofer (55:28, Assist Müller), Müller (58:02, Assist Marco Dick) und Wittich (58:41, Assist Vuilleumier) stellten den deutlichen 12:5-Endstand sicher.

Die Mischung aus Spielfreude, Effizienz und taktischer Ruhe – gerade in der heissen Phase des dritten Drittels – macht diesen Auswärtssieg besonders wertvoll. Genau solche Auftritte brauchen wir auf dem Weg in die Playoffs.

Nächstes Spiel
30.08.2025, 18:00
Heimspiel gegen SHC Rossemaison II
Wir wollen den Schwung mitnehmen und vor heimischem Publikum nachlegen!

NLB | Spieltag 13: IHC Grenchen vs. IHC Bienne

Endstand: IHC Grenchen 3:8 IHC Bienne

Nach der Sommerpause wollten wir im Heimspiel gegen den IHC Bienne eine Reaktion zeigen und starteten eigentlich ordentlich in die Partie. Doch ein kurzer Moment der Unkonzentriertheit genügte, und die Gäste aus Bienne nutzten dies eiskalt aus: Innerhalb von nur 13 Sekunden trafen Hirt (06:41) und Kollros (06:54, Assist Vinals) zur frühen 0:2-Führung. Trainer Nils Sterchi (der für den abwesenden Iwan Sterchi übernahm) nahm sofort ein Timeout, um uns neu zu ordnen. Zwar gelang es, das Drittel danach offener zu gestalten, doch zählbarer Erfolg blieb aus.

Im zweiten Drittel brachen wir völlig ein. Bereits nach gut zwei Minuten erhöhte Gurtner auf 0:3. Eine Strafe gegen Sascha Dick brachte uns zusätzlich in Bedrängnis, und Bienne legte mit drei Treffern innerhalb von nur vier Minuten (04:58 Gurtner, 06:46 Hirt, 08:42 Gurtner) gnadenlos nach – 0:6. Trotz Timeout und einer hitzigen Szene mit Strafen auf beiden Seiten konnten wir das Spiel kaum beruhigen. Immerhin gelang Marco Müller nach Vorarbeit von Sascha Dick in der 10. Minute der erste Treffer für uns (1:6). Doch kaum Hoffnung aufkeimte, erhöhte Eggli (13:36, Assist Hirt) auf 1:7.

Im Schlussdrittel zeigten wir nochmals Moral: Yvo Vuilleumier traf früh (01:44, Assist Hofer) zum 2:7, ehe Marco Dick nach einem Zuspiel von Yanic Bichsel in der 9. Minute sogar auf 3:7 stellte. Doch erneut wurde jede kleine Nachlässigkeit bestraft – Oriental (09:34, Assist Donze) setzte mit dem 3:8 den Schlusspunkt.

Trotz drei erzielten Treffern und einzelnen guten Phasen müssen wir festhalten: Unsere Chancenverwertung war ungenügend, oft spielten wir zu kompliziert und liessen die letzte Konsequenz vermissen. Bienne war in den entscheidenden Momenten abgeklärter und nutzte unsere schwachen Phasen gnadenlos aus. Positiv bleibt, dass die Partie insgesamt fair geführt wurde und wir trotz der Niederlage kämpferisch bis zum Schluss auftraten.

Nun gilt es, die Lehren aus diesem Spiel mitzunehmen, um im nächsten Duell wieder konstanter und effizienter aufzutreten.

Nächstes Spiel:
Samstag, 23.08.2025, 17:00 Uhr
Auswärtsspiel gegen den

SHC Novaggio Twins

NLB | Spieltag 12: SHC Buix II vs. IHC Grenchen

SHC Buix II – IHC Grenchen 6:2 (3:1 / 0:1 / 3:0)

Das Auswärtsspiel am 28. Juni 2025 gegen den SHC Buix II war unser letzter Einsatz vor der Sommerpause und leider ein weiterer Tiefpunkt in unserem Negativlauf. In allen drei Dritteln erwischten wir einen unkonzentrierten Start, den Buix gnadenlos ausnutzte.

1. Drittel
Von Beginn an entwickelte sich eine hitzige und teils überhart geführte Partie. Bereits nach 27 Sekunden gerieten wir mit 0:1 in Rückstand. Zwar kamen wir vereinzelt zu Abschlüssen, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Eine Strafe in der 15. Spielminute brachte Buix zusätzlich in Vorteil, und nur eine Minute später erhöhten sie auf 2:0. Die Stimmung auf unserer Bank war zu diesem Zeitpunkt bereits angespannt.
Im Powerplay gelang uns dann zwar der Anschlusstreffer doch nur acht Sekunden später stellte Buix mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Mit einem Zweitore-Rückstand ging es in die erste Pause.

2. Drittel
Der Mittelabschnitt begann etwas strukturierter, doch Strafen brachten uns immer wieder selbst in Bedrängnis. In der 31. Minute gelang uns der erneute Anschlusstreffer zum 3:2, den wir bis zur zweiten Pause halten konnten.

3. Drittel
Der Schlussabschnitt begann erneut denkbar ungünstig: Bereits nach sechs Sekunden kassierten wir das 4:2. In den folgenden zehn Minuten sammelten beide Teams zusammen 20 Strafminuten, was den Spielfluss völlig zerstörte und uns keine Möglichkeit gab, noch einmal ins Spiel zu finden. Als Buix innerhalb von nur 38 Sekunden auf 5:2 und 6:2 erhöhte, war die Partie endgültig entschieden.

Mit dieser Niederlage setzten wir unseren Negativlauf fort und gingen in die Sommerpause mit der klaren Erkenntnis, dass wir an unseren Drittelstarts und unserer Disziplin arbeiten müssen. Die Stimmung auf der Bank war entsprechend gedrückt, doch die Pause bietet die Chance, uns neu zu sortieren.

Ausblick
Am Samstag, 16. August 2025 um 18:00 Uhr empfangen wir zuhause den IHC Bienne in der NLB-Meisterschaft. Das gesamte Team ist fest entschlossen, den Negativtrend zu stoppen und vor eigenem Publikum wieder Punkte einzufahren.

SWISS CUP 1/4-FINAL | SHC Givisiez vs. IHC Grenchen

SHC Givisiez 18 : 0 IHC Grenchen (5-0 / 7-0 / 6-0)

Eine Lehrstunde im Inlinehockey: Im Cup-Viertelfinal gegen den Vize-Europameister SHC Givisiez erlebten wir eine bittere Demütigung und verloren klar mit 18:0. Dennoch nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit.

Erstes Drittel (0:5)
Bereits nach 5:40 Minuten verwandelte Kellian Schornoz einen Strafschuss zum 0:1, ausgelöst durch die Zwei-Minuten-Strafe von Marco Dick. Weitere Treffer durch Thibaud Moll (10:34 / 14:07), Pierrick Morel (15:28) und Luca Foglia (19:42) bescherten uns einen Fünf-Tore-Rückstand. Trainer Iwan Sterchi zog beim 0:3 das erste Timeout, doch wir hatten keine Chance, das Tempo des Gegners zu bremsen.

Zweites Drittel (0:7)
Ein Haken von Yanic Bichsel gleich zu Beginn brachte uns erneut in Unterzahl – Givisiez nutzte das Powerplay eiskalt zum 6:0 (Rotzetter, 25:03). Volery erhöhte nur zwei Minuten später, bevor Axel Pochon einen Doppelpack schnürte (28:22, 33:57). Weitere Tore von Elliot Suter, Schornoz und Yannik Chassot machten das Debakel perfekt. Auch das zweite Timeout (27:17) bewirkte nichts – Ohne Worte ging es mit 0:12 in die letzte Pause.

Drittes Drittel (0:6)
Sterchi wechselte zum Start den Torhüter, doch Rotzetter (42:02) stellte rasch auf 13:0. Morel, Schornoz (Hattrick), Chassot, Foglia und Hayoz setzten den Schlusspunkt. Strafen gegen Dick, Bichsel und Lüthi zeigten unseren Kampfgeist, doch spielerisch war Givisiez zwei Klassen besser.

Fazit
Eine schmerzhafte Lehrstunde, aber auch ein klarer Fingerzeig, wo wir uns steigern müssen.

Coach Sterchi betonte nach dem Spiel: «Wir lernen aus jeder Minute und kommen stärker zurück.»

Ausblick
Schon am Samstag, 28. Juni 2025, 19:00 Uhr, wartet auswärts in der NLB-Meisterschaft SHC Buix II.

Jetzt heisst es Wunden lecken, Lehren umsetzen und mit vereinten Kräften nach vorne blicken.

NLB | Spieltag 11: IHC Grenchen vs. SHC Ajoie

Unter brütender Hitze empfingen wir am Samstag, 21. Juni, den SHC Ajoie. Mit nur zwei kompletten Linien stellte uns das schmale Kader von Trainer Iwan Sterchi vor eine Herkulesaufgabe – und die Jurassier nutzten jede unserer Unkonzentriertheiten gnadenlos aus.

Erstes Drittel
Bereits nach 6:24 Minuten gerieten wir durch Baptiste Lievre 0:1 in Rückstand. Trotz zweier kleiner Strafen auf beiden Seiten fanden wir keinen Zugriff aufs Spiel. Ein Doppelschlag von Titouan Girardin (15:30) und Pierre Widmer (16:33) sowie ein weiterer Treffer von Yanis Giulieri (17:08) stellten den bitteren Pausenstand von 0:4 her.

Zweites Drittel
Kaum wieder auf dem Feld, verkürzte Marco Müller mit einem satten Schuss zum 1:4 (20:54). Die Hoffnung währte kurz: Girardin (24:10/27:11) und Thibaut Henry (27:45) erhöhten innerhalb von drei Minuten auf 1:7. Nach einem Timeout traf Girardin in der 30. Minute erneut (1:8). Unsere Antwort folgte prompt: Marcel Lüthi verkürzte auf 2:8 (31:00) und Marco Dick verwertete zwei Minuten später zum 3:8 (33:32). Kurz vor der zweiten Sirene packte Dick noch einmal seinen Schlenzer aus und stellte auf 4:8 (39:56).

Drittes Drittel
Die Hitze forderte ihren Tribut. Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Benjamin Chaboudez (41:40) auf 4:9, ehe Girardin das 4:10 markierte (42:59). Unsere Moral blieb ungebrochen: Lüthi vollendete auf Pass von Mirco Hofer zum 5:10-Endstand (52:15). Trotz des deutlichen Resultats blieb die Partie jederzeit fair; insgesamt wurden lediglich sieben kleine Strafen ausgesprochen.

Fazit
Heisse Temperaturen, ein schmales Kader und zu viele individuelle Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis. Positiv nehmen wir mit, dass wir nie aufgaben, fünf sehenswerte Tore erzielten und in der Schlussphase defensiv stabiler auftraten. Darauf will das Team von Iwan Sterchi aufbauen.

Ausblick
Bereits am Mittwoch, 25. Juni, reisen wir zum Swiss-Cup-Viertelfinal nach Givisiez. Anpfiff gegen den NLA-Vertreter und aktueller Vize-Europameister SHC Givisiez ist um 20:30 Uhr. Mit kühlerem Kopf und frischer Konzentration wollen wir dort für die Überraschung sorgen.