NLB | Spieltag 17: IHC Grenchen vs. SHC Rolling Aventicum

Wir verlieren unser Heimspiel gegen den SHC Rolling Aventicum mit 5:10. In drei Dritteln à 20 Minuten entwickelte sich eine intensive Partie, in der wir offensiv immer wieder Lösungen fanden – allen voran mit dem Hattrick von Sascha Dick und dem Doppelpack von Marco Müller – defensiv aber zu oft Lücken offenbarten. Trainer Iwan Sterchi forderte früh Disziplin, doch die Strafenflut prägte den Abend auf beiden Seiten (je 18 Strafminuten).

1. Drittel (0:2): Der Start ist zerfahren: Bereits nach 2:30 Minuten wandern Yanic Bichsel (Behinderung) und Yanis Wittich (unerlaubter Körperangriff) nacheinander raus; auf der Gegenseite trifft es Théo Christinaz (Behinderung). In dieser Wechselwirkung kommen wir kaum in den Rhythmus. Julien Christinaz bricht den Bann für Aventicum (13:24) und Bastien Perriard legt prompt nach (14:07) – wir gehen mit 0:2 in die Pause.

2. Drittel (3:4): Nach Wittichs nächster Strafe (20:41) und einem Foul von Théo Christinaz (21:42) erzwingen wir endlich Momentum: Marco Müller verkürzt auf 1:2 (23:10, Assist Marco Dick). Zwei rasche Strafen gegen Marcel Lüthi (Haken) und Marco Dick (Stockschlag) bremsen uns, Marc-Antoine Tondo nutzt das kaltblütig: 1:3 (25:11). Wir antworten mit Sascha Dick zum 2:3 (31:25, Marco Dick). Dann trifft Aventicum innert Sekunden dreifach ins Mark: Théo Christinaz (33:07) und Bastien Perriard im Doppelschlag (33:53/33:59). Coach Sterchi nimmt beim 2:5 (33:53) das Timeout, um uns zu sammeln. Spät hält uns Sascha Dick mit seinem zweiten Treffer im Spiel (38:41, Müller) – 3:6 vor dem Schlussdrittel.

3. Drittel (2:4): Eine frühe Überzahl bleibt ungenutzt, danach reagiert das Team genau richtig: Sascha Dick schnürt den Hattrick zum 4:6 (44:06, Marco Dick), nachdem wir bei 43:25 nochmals das Timeout ziehen. Doch Aventicum bleibt gnadenlos effizient: Théo Christinaz (47:07), Julien Christinaz (50:47) und Bastien Studer (51:04) erhöhen auf 4:9. Perriard setzt mit dem 4:10 (53:16) seinen Viererpack; Marco Müller stellt mit seinem zweiten Tor den 5:10-Endstand her (54:18, Marco Dick). In der Schlussphase kassieren beide Teams weitere Strafen, ohne Resultatänderung.

Fazit: Offensiv war viel Gutes zu sehen: Sascha Dick (3 Tore) und Marco Müller (2 Tore/1 Assist) trafen verlässlich, Marco Dick sammelte 4 Assists. Entscheidend war jedoch die Gegeneffizienz in unserer schwächsten Phase Mitte Spiel – drei Gegentreffer in 52 Sekunden (33:07/33:53/33:59) taten weh. Daran arbeiten wir, damit unser Game über 60 Minuten kompakt bleibt.

Vorschau:
SHC Courroux Wolfies – IHC Grenchen, Samstag, 20.09.2025, 18:00 Uhr, auswärts – das letzte Meisterschaftsspiel vor den Playoffs. Wir wollen mit einem Statement-Auftritt Selbstvertrauen tanken.