NLB | Spieltag 7: IHC Grenchen vs. IHC Oensingen Roadrunners

Wir wollten im Kantonsderby gegen die IHC Oensingen Roadrunners eine Reaktion auf das schwache letzte Spiel zeigen – doch gerade im ersten Drittel gelang uns kaum etwas. Bereits nach 5:09 Min. setzte sich Oensingen zu früh mit einer Strafe gegen uns in Szene, und nur 1:47 Min. später traf Breisinger in Unterzahl zum 0:1. Trotz Timeout in der 10. Minute verloren wir völlig den Faden: Zwei Minuten später kassierten wir eine 2 Min Strafe wegen Behinderung von Joel Sigg, und in den folgenden zwei Minuten erhöhten die Roadrunners durch Kanobel (Assist: Wyss) und Jobin auf 0:3 (11:44/12:43 Min.), ehe Wyss sogar auf 0:4 stellte (13:23 Min.). Unser erstes Tor durch Büchi (Assist: Sascha Dick) zum 1:4 in der 15.45 Min. kam zu spät, um das erste Drittel noch zu drehen.

Im zweiten Drittel zeigten wir eine couragiertere Leistung und konnten durch Sascha Dick (20:32 Min.; Assist: Müller) auf 2:4 verkürzen. Doch unmittelbar danach brachten uns Unkonzentriertheiten in Schwierigkeiten: Müller kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Stockschlags (23:00 Min.), und wenig später erhöhte Wengi (Assist: Känzig) auf 2:5. Ein wildes Gerangel mit Faustschlägen beider Teams (30:12 Min.) und unser Timeout (30:55 Min.) änderten nichts am Rückstand, als die Roadrunners zum 2:6 trafen. Ein Torhüterwechsel brachte keine Wende, und beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss ein hart umkämpftes, aber glückloses Finish.

Im Schlussabschnitt gaben wir trotz des Rückstands nicht auf und kämpften um jeden Puck. Zwar kassierte Sascha Dick in der 43:19 Min. eine Strafe – doch wichtiger war: Büchi hatte bereits in der 42:13 Min. nach feinem Zuspiel von Marco Dick das 3:6 erzielt. In der 53:34 Min. sorgte Sascha Dick für den 4:6-Anschlusstreffer, doch der Rückstand war zu hoch. Trotz engagierter Schlussphase und mehreren Powerplay-Gelegenheiten reichte es nicht mehr zum Punktgewinn.

Trainer Iwan Sterchi zeigte sich nach dem Spiel ernüchtert: «Das erste Drittel war unser Verhängnis. Wir wirkten unkonzentriert und haben zu viele einfache Fehler gemacht. So kann man gegen ein starkes Team wie Oensingen kein Spiel gewinnen.» Mit nun 0 Punkten an diesem Wochenende bleibt uns nur, Lehren zu ziehen und im Training hart an der Konzentration zu arbeiten.

Vorschau auf das nächste Spiel:
Am Samstag, 10. Mai 2025, um 17:00 Uhr reisen wir zum Auswärtsspiel gegen den NLA Absteiger SHC Rolling Aventicum. Wir wollen uns für diese Niederlage rehabilitieren und mit einer deutlich stärkeren Defensivleistung zurückschlagen.