Wir starteten mit einem schnellen, guten Start: Bereits nach 1:14 brachte uns Marcel Lüthi mit einem satten Schuss in Führung (Assist: Marco Dick). Doch unser Auftakt wurde kaum gefeiert, denn bereits in der fünften Minute glich Hugo Chuard für Rolling Aventicum aus und stellte den 1:1-Zwischenstand her. Danach entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit mehreren Strafen: Ein Ellbogencheck kurz vor der ersten Drittelpause und je zwei weitere Disziplinarstrafen im zweiten Abschnitt liessen kaum Spielfluss aufkommen.
Im zweiten Drittel gerieten wir durch Tore von Mathias Chardonnens (29:23) und Julien Brügger (29:37) unglücklich 1:3 in Rückstand, was zu sichtbarer Unruhe und schlechter Stimmung auf unserer Bank führte. Trotz Time-Outs fanden wir zunächst kein Mittel gegen den aggressiven Defensivverbund der Gastgeber.
Doch unser Kampfgeist blieb ungebrochen: Marco Müller verkürzte in der 35. Minute auf 2:3 (Assist: Marco Dick), ehe Max Büchi in der 37. Minute mit einem präzisen Abschluss auf 3:4 stellte (Assist: Marco Müller). Der Negativlauf hält an, doch wir bewiesen eindrücklich, dass wir in eng umkämpften Situationen nie aufgeben.
Im letzten Drittel bestimmten wir die Partie zunehmend, konnten aber die knappe Differenz trotz guter Gelegenheiten nicht mehr ausgleichen. Unser Trainer Iwan Sterchi lobte zwar den unermüdlichen Einsatz, mahnte aber an, die Chancenverwertung zu verbessern.
Trotz der 3:4-Niederlage nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit: Unser Forechecking funktionierte phasenweise sehr gut, doch vor allem in den entscheidenden Momenten liess die Präzision im Abschluss zu wünschen übrig. Mindestens genauso wichtig aber ist es, die kämpferische Einstellung aufrechtzuerhalten – genau diese Mentalität hat uns im Spielverlauf immer wieder zurückgebracht.
Nun richten wir den Fokus voll auf das nächste Highlight: den Swiss Cup 1/16-Final gegen Givisiez IIIa am 17. Mai 2025 um 17:00 Uhr. Dort wollen wir als Team geschlossen auftreten, unsere Lehren aus dem Auswärtsspiel in Aventicum umsetzen und mit frischem Selbstvertrauen in die K.-o.-Phase starten.
