Unter brütender Hitze empfingen wir am Samstag, 21. Juni, den SHC Ajoie. Mit nur zwei kompletten Linien stellte uns das schmale Kader von Trainer Iwan Sterchi vor eine Herkulesaufgabe – und die Jurassier nutzten jede unserer Unkonzentriertheiten gnadenlos aus.
Erstes Drittel
Bereits nach 6:24 Minuten gerieten wir durch Baptiste Lievre 0:1 in Rückstand. Trotz zweier kleiner Strafen auf beiden Seiten fanden wir keinen Zugriff aufs Spiel. Ein Doppelschlag von Titouan Girardin (15:30) und Pierre Widmer (16:33) sowie ein weiterer Treffer von Yanis Giulieri (17:08) stellten den bitteren Pausenstand von 0:4 her.
Zweites Drittel
Kaum wieder auf dem Feld, verkürzte Marco Müller mit einem satten Schuss zum 1:4 (20:54). Die Hoffnung währte kurz: Girardin (24:10/27:11) und Thibaut Henry (27:45) erhöhten innerhalb von drei Minuten auf 1:7. Nach einem Timeout traf Girardin in der 30. Minute erneut (1:8). Unsere Antwort folgte prompt: Marcel Lüthi verkürzte auf 2:8 (31:00) und Marco Dick verwertete zwei Minuten später zum 3:8 (33:32). Kurz vor der zweiten Sirene packte Dick noch einmal seinen Schlenzer aus und stellte auf 4:8 (39:56).
Drittes Drittel
Die Hitze forderte ihren Tribut. Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Benjamin Chaboudez (41:40) auf 4:9, ehe Girardin das 4:10 markierte (42:59). Unsere Moral blieb ungebrochen: Lüthi vollendete auf Pass von Mirco Hofer zum 5:10-Endstand (52:15). Trotz des deutlichen Resultats blieb die Partie jederzeit fair; insgesamt wurden lediglich sieben kleine Strafen ausgesprochen.
Fazit
Heisse Temperaturen, ein schmales Kader und zu viele individuelle Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis. Positiv nehmen wir mit, dass wir nie aufgaben, fünf sehenswerte Tore erzielten und in der Schlussphase defensiv stabiler auftraten. Darauf will das Team von Iwan Sterchi aufbauen.
Ausblick
Bereits am Mittwoch, 25. Juni, reisen wir zum Swiss-Cup-Viertelfinal nach Givisiez. Anpfiff gegen den NLA-Vertreter und aktueller Vize-Europameister SHC Givisiez ist um 20:30 Uhr. Mit kühlerem Kopf und frischer Konzentration wollen wir dort für die Überraschung sorgen.
