SHC Givisiez 18 : 0 IHC Grenchen (5-0 / 7-0 / 6-0)
Eine Lehrstunde im Inlinehockey: Im Cup-Viertelfinal gegen den Vize-Europameister SHC Givisiez erlebten wir eine bittere Demütigung und verloren klar mit 18:0. Dennoch nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit.
Erstes Drittel (0:5)
Bereits nach 5:40 Minuten verwandelte Kellian Schornoz einen Strafschuss zum 0:1, ausgelöst durch die Zwei-Minuten-Strafe von Marco Dick. Weitere Treffer durch Thibaud Moll (10:34 / 14:07), Pierrick Morel (15:28) und Luca Foglia (19:42) bescherten uns einen Fünf-Tore-Rückstand. Trainer Iwan Sterchi zog beim 0:3 das erste Timeout, doch wir hatten keine Chance, das Tempo des Gegners zu bremsen.
Zweites Drittel (0:7)
Ein Haken von Yanic Bichsel gleich zu Beginn brachte uns erneut in Unterzahl – Givisiez nutzte das Powerplay eiskalt zum 6:0 (Rotzetter, 25:03). Volery erhöhte nur zwei Minuten später, bevor Axel Pochon einen Doppelpack schnürte (28:22, 33:57). Weitere Tore von Elliot Suter, Schornoz und Yannik Chassot machten das Debakel perfekt. Auch das zweite Timeout (27:17) bewirkte nichts – Ohne Worte ging es mit 0:12 in die letzte Pause.
Drittes Drittel (0:6)
Sterchi wechselte zum Start den Torhüter, doch Rotzetter (42:02) stellte rasch auf 13:0. Morel, Schornoz (Hattrick), Chassot, Foglia und Hayoz setzten den Schlusspunkt. Strafen gegen Dick, Bichsel und Lüthi zeigten unseren Kampfgeist, doch spielerisch war Givisiez zwei Klassen besser.
Fazit
Eine schmerzhafte Lehrstunde, aber auch ein klarer Fingerzeig, wo wir uns steigern müssen.
Coach Sterchi betonte nach dem Spiel: «Wir lernen aus jeder Minute und kommen stärker zurück.»
Ausblick
Schon am Samstag, 28. Juni 2025, 19:00 Uhr, wartet auswärts in der NLB-Meisterschaft SHC Buix II.
Jetzt heisst es Wunden lecken, Lehren umsetzen und mit vereinten Kräften nach vorne blicken.
